Home Lebensräume in der Sahara (aus: Sahara-Ausstellung/Naturhistorisches Museum in Braunschweig)

Wo Wachstum in der Sahara möglich ist...

OASEN
In Oasen gelangt das Quellwasser an die Oberfläche. Dadurch können Dattelpalmen, Gerste, Ackerbohnen, Oliven, Zitrusfrüchte, Wein, Aprikosen, Mandeln, Feigen und Baumwolle angebaut werden. Sie werden so arrangiert, dass sie sich gegenseitig Schatten spenden. Doch die Versalzungsgefahr ist groß in den Oasen. Das Salz sackt in der Wüste nicht ab wie in unseren Breitengraden, sondern strebt an die Oberfläche. Das Wasser ist also stark salzhaltig. In den Oasen kommt das Wasser an die Oberfläche, verdunstet durch die Hitze, sodass nur das Salz übrig bleibt. Man muss vorsichtig mit dem Wasser umgehen und Maßnahmeng gegen die Versalzung treffen.

SENKEN
Wadis enden meist in abflusslosen Senken oder Ebenen. Wenn das Regenwsser dort versickert, wird es im Boden gespeichert, sodass Pflanzen wachsen könen.

SAND
Fester Wüstensand ist ein ziemlich guter Wasserspeicher. Pflanzen mit tief reichenden Wurzeln gelangen an das eingelagerte Wasser. Die Wurzeln können wachsen und sich fest verankern.

WADIS
Wadis sind Trockentäler, in denen sich nach Regenfällen das Wasser aus den Gebirgen sammelt und in die Ebenen abfließt. Auch hier wird Feuchtigkeit gespeichert, Pflanzen können wachsen und auch Seen können hier gebildet werden.

FELSEN
In den Gebirgsregionen regnet es mehr als in den weiten Ebenen. Schattige Felsspalten, die mit über 1 Meter Sand aufgefüllt sind, bewahren lange die Bodenfeuchtigkeit. Hier wächst dann so einiges.